16.02.2017

DEWT - Dutch Exploratory Workshop on Testing

Bildquelle: https://dewt.wordpress.com/2017/02/03/dewt7-driven-to-find-new-perspectives/

Im Januar hatte ich die Ehre, dass ich zur siebten Ausgabe des DEWT eingeladen wurde. DEWT - Dutch Exploratory Workshop on Testing (https://dewt.wordpress.com/) - ist eine Peer Conference zum Thema Testen, wie der Name schon sagt. Das Motto für dieses Mal war „Lessons Learned in Software Testing“ und davon haben wir schließlich alle die eine oder andere.

Für mich war es die erste Peer Conference, und auch wenn ich schon viel Gutes über das Format gehört habe, so war ich dennoch gespannt, was da auf mich zu kommt. Eine Überraschung für mich war auch, wer die anderen 20 Teilnehmer sein werden.

Direkt im Anschluss an die TestBash NL 2017 (siehe hier) ging es also nach Driebergen, einem Vorort von Utrecht, ins Hotel Berge Bosse, in dem alle Teilnehmer der Konferenz zusammen kamen. Für mich stellte sich erst dort heraus, dass ich fast die Hälfte der Teilnehmer bereits persönlich oder zumindest über Twitter kannte. Das Abendprogramm bestand aus einem guten Essen, einigen Runden Gesellschaftsspielen und interessanten Unterhaltungen mit alten und neuen Freunden. Nach einer weiteren Nacht mit nicht allzu viel Schlaf ging es am Samstagmorgen mit dem ersten Vortrag los.

Und hier sah ich nun das Besondere einer Peer Conference. Der Vortrag selbst war nur etwa 5-10 Minuten lang, die anschließende, sehr angeregte Diskussion des Themas dauerte dafür etwa eineinhalb Stunden. Die Diskussionen des Wochenendes wurden hervorragend durch die K-Card-Methode (http://testingthoughts.com/blog/26) unterstützt, die ich schon bei Let’s Test kennen gelernt habe und dort auch selbst zur Moderation einsetzen durfte.

Von vornherein war klar, dass der Fokus dieser Konferenz auf den Diskussionen liegen sollte und dass nicht jeder Teilnehmer sein Thema vortragen können wird. Wer aber vorträgt, wurde im Vorfeld nicht verraten.

In der Session am Samstagnachmittag durfte auch ich von meiner Lektion erzählen und mich eine weitere Dreiviertelstunde den Fragen und Diskussionen der Runde stellen. Die Vertiefung des Themas durch die Diskussion hat mir persönlich noch einmal viel gebracht um mein Thema und den dazugehörenden Kontext besser zu verstehen.

Der Samstagabend bestand wieder aus einem guten Abendessen, Spielen und jeder Menge Diskussionen. Besonders die Runde „TestSphere“ (https://www.ministryoftesting.com/2017/01/testsphere-the-launch/) brachte einige interessante Geschichten und Erlebnisse der Teilnehmer hervor.

Sonntagmittag, nach insgesamt nur sieben Themen, dafür aber mit intensivsten Diskussionen gab es zum Abschluss einen kurzen Workshop in dem wir uns nochmal mit den gehörten Lektionen beschäftigt haben um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu analysieren.

Ziemlich erschöpft vom langen Wochenende verabschiedete ich mich gegen 15 Uhr von zwanzig alten und neuen Freunden und machte mich auf den Heimweg.

Peer Conference, ein Format das ich gerne wieder miterleben möchte, auch wenn, oder gerade weil es sehr anstrengend und herausfordernd ist. Noch nie habe ich einzelne Testthemen so tief in einer solchen Runde ausdiskutiert. Danke für die Einladung, Joep!

back

Kommentare