Gwen Diagram TestBash 2016
03.11.2016

TestBash Manchester – gelungener Auftakt und QualityMinds Testing-Experten waren mit dabei!

Am 21.Oktober 2016 trafen sich in Manchesters Veranstaltungszentrum „The Lowry” etwa 250 Software Test-Interessierte zur Premiere der TestBash in Manchester. Wir, Vera und Patrick, zwei erfahrene Test-Spezialisten von QualityMinds, waren mit von der Partie und kehrten begeistert zurück. Mit unserem Bericht möchten wir euch etwas von der tollen Stimmung und unseren Eindrücken vermitteln.

Um es gleich vorwegzunehmen: Unsere Key-Takeaways der Konferenz waren 

  • die Bedeutung von Lernen und Zuhören,
  • eine positive und doch kritische Haltung einzunehmen, 
  • Wege zu finden, wie Tester Mehrwert für Projekte und Produkte schaffen… 
  • …ach ja, und ein besonderes Kartenspiel. 

An grundsätzlichen Erfahrungen bringen wir mit: Der Community-Gedanke des Ministry of Testing war stets präsent. Das fing bei der Devise „Nobody stands alone!” an und ging bis zu den Pre- und Post-Meetups rund um die Konferenz. Und Kontakt zu anderen Testern zu knüpfen ist selten so einfach wie bei einem TestBash. 

Auf dem Plan der eintägigen Testing Conference in Manchester standen:

  • Don’t think so close to me: Managing Critical and Social Distance in Testing by James Bach
  • Psychology of Asking Questions by Iain Bright
  • On Positivity - Turning That Frown Upside Down by Kim Knup
  • Listening: An Essential Skill for Software Tester by Stephen Mounsey
  • Testers! Be More Salmon! by Duncan Nisbet
  • The 4-hour Tester Experiment (No Testers Were Harmed In The Process) by Helena Mäe-Jeret and Joep Schuurkes *
  • The Deadly Sins of Acceptance Scenarios by Mark Winteringham
  • A Road to Awesomeness by Huib Schoots
  • Is Test Causing Your Live Problems? by Gwen Diagram
  • Getting The Message Across by Beren Van Daele

 

Highlights der Agenda
Endlich einmal konnten wir James Bach, „Mr. Exploratory Testing”, persönlich auf der Bühne erleben. In seiner Keynote beschrieb er den Wandel der Tester-Rolle von abgeschiedenen Einzelkämpfern (klassisches Wasserfall-Vorgehen) hin zu Team-Mitgliedern (Agile Teams) und die damit einhergehende Notwendigkeit eines Gleichgewichts von sozialer und kritischer Distanz. 

James Bach TestBash Manchester 2016


Tester wollen oft mehr zum Projekt beitragen, als nur Testfälle zu schreiben und abzuhaken. Zu dem Zeitpunkt, wo das typischerweise geschieht, ist es häufig schon zu spät. Duncan Nisbet zeigte uns in seinem Talk Be More Salmon!, wie man sich an den Lachsen Alaskas ein Beispiel nimmt und „flussaufwärts” seinen Beitrag leisten kann. Denn entlang des Software Development Life Cycle gibt es für Tester viel zu tun. Man sollte sich nur nicht von den Bären erwischen lassen, dann steht dem Ansatz „Continuous Testing” nichts im Wege.  

Duncan Nisbet

Mit viel Energie geladen präsentierte Gwen Diagram ihren Vortrag über die Vorteile einer stringenten DevOps-Kultur, damit Probleme in Live-Situationen bereits früher in den Testumgebungen erkennbar sind. Und sie zeigte auf, wie man sich vorbereitet, wenn es doch mal ein Problem schaffen sollte. Gwen hat in kurzer Zeit viele gute Ansätze und Beispiele aus ihrer Erfahrung gezeigt. Jetzt freuen wir uns schon auf die Videos im Dojo des Ministry of Testing, um den Vortrag nochmal in Ruhe aufarbeiten zu können.

Zum Abschluss der TestBash in Manchester gab es wie immer die „99 Seconds Talks”. Jeder, der einmal auf einer Konferenz sprechen möchte, hat genau 99 Sekunden Zeit, um sein Thema zu präsentieren. Wir haben als Testexperten von QualityMinds die Gunst der Stunde genutzt, um unsere Ideen vorzustellen. Die Aufzeichnung der Live-Übertragung gibt es im Netz.

Am Tag nach der Konferenz gab es eine weitere Premiere. Richard Bradshaw veranstaltete in den Räumen von LateRooms.com einen „Open Space”. Ein Format das jedem die Möglichkeit gibt, für ihn wichtige Themen mit anderen zu diskutieren. Es kamen viele spannende Themen zusammen, so dass für jede(n) etwas Interessantes dabei war. Ein kleines Highlight für die Security-Interessierten war eine längere Session von Simon Bennetts, Projektleiter bei Mozilla, für OWASPs Zed Attack Proxy. 

Dann war da noch das Kartenspiel. Es handelt sich um eine Vorab-Version von „TestSphere“. Die Karten enthalten jede Menge Begriffe und Erklärungen aus dem größeren Umfeld des Testens und können auf unterschiedlichste Art und Weise eingesetzt werden. In Interviews, in Diskussionen, zum Brainstorming als Unterstützung zur Ideenfindung und einiges mehr. Informationen zum Kartenspiel findet man im Blog von Ersteller Beren Van Daele.

 

* Interessiert? Unter fourhourtester.net kann jeder mitmachen!

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